Motorradschlüssel

Freiheit auf zwei Rädern

WIR SICHERN IHREN START

Ein Motorradschlüssel ist mehr als nur ein Stück Metall; er ist der Öffner für Freiheit und Fahrspaß. Ob der Schlüssel beim Zwischenstopp verloren ging, abgebrochen ist oder die moderne Wegfahrsperre im Dashboard den Dienst versagt – wir sorgen dafür, dass die Tour weitergeht. Als Spezialisten für Zweirad-Elektronik bieten wir Ihnen die professionelle Nachfertigung von Motorradschlüsseln für alle Klassen, vom wendigen Roller bis zum PS-starken Superbike.

Unser mobiler Service ist darauf spezialisiert, komplexe Transpondersysteme direkt am Motorrad auszulesen und neu zu programmieren. Selbst wenn Sie keinen einzigen Schlüssel mehr besitzen oder die wichtige Code-Karte verloren gegangen ist, ersparen wir Ihnen den teuren Austausch von Schlössern und Steuergeräten. Wir bringen die Technik zu Ihnen an die Garage oder direkt an die Rennstrecke, damit Sie so schnell wie möglich wieder im Sattel sitzen.


Was wir für Sie und Ihr Bike tun können:

  • Präzisions-Fräsung: Hochwertige Schlüsselrohlinge, passgenau auf Ihre Schlösser zugeschnitten.
  • Transponder-Codierung: Programmierung der Wegfahrsperre direkt im Steuergerät oder Dashboard.
  • Keyless-Ride Service: Hilfe bei Verlust von modernen Smart-Keys und Keyless-Systemen.
  • Totalverlust-Management: Herstellung neuer Schlüssel auch ohne vorhandenes Original oder Masterkey.

🏍️ Das Klonen von Motorradschlüsseln: Eine Einführung

Im Gegensatz zu modernen Autos, die oft auf Funk und Keyless-Systeme setzen, dominiert beim Motorrad nach wie vor der mechanische Schlüssel mit integriertem Transponder. Das Klonen ist hier oft die Rettung, da die Originalhersteller für Ersatzschlüssel meist horrende Preise verlangen oder sogar den Austausch des kompletten Steuergeräts (ECU) fordern, wenn der letzte Schlüssel verloren geht.

1. Die Technik im Hintergrund

Die meisten Motorräder nutzen passive Transponder, die im Kunststoffkopf des Schlüssels eingegossen sind. Die gängigsten Systeme sind:

  • Texas Instruments (ID4D / ID62): Sehr verbreitet bei japanischen Marken (Kawasaki, Yamaha, Mitsubishi-Systeme).
  • Philips Crypto (ID46): Der Standard bei vielen Europäern (Ducati, Aprilia, BMW).
  • Temic (ID11/12): Häufig bei älteren Modellen und Rollern (z. B. Vespa/Piaggio).

2. Das „Masterkey“-Prinzip

Ein kritischer Punkt bei Motorrädern ist oft der rote Schlüssel (oder braun bei Piaggio). Dieser fungiert als Masterkey, um neue Schlüssel direkt am Fahrzeug anzulernen.

  • Das Problem: Viele Gebrauchtkäufer erhalten diesen Masterkey nicht.
  • Die Klon-Lösung: Beim Klonen kopieren wir einfach die Identität eines vorhandenen Arbeitsschlüssels auf einen neuen Chip. Das Motorrad merkt den Unterschied nicht, und wir benötigen den Masterkey nicht.

3. Mechanische Besonderheiten

Da Motorradschlüssel oft der Witterung ausgesetzt sind, ist der Verschleiß am Schlüsselprofil höher als beim Auto. Beim Klonen sollte man daher:

  1. Den Transponder klonen: Den digitalen Code kopieren.
  2. Den Bart dekodieren: Statt den abgenutzten Schlüssel einfach stumpf zu fräsen, empfiehlt es sich, den Code zu „lesen“ und auf einer CNC-Maschine auf Werksschärfe zu schneiden.

4. Die Herausforderung: Keyless Go bei Bikes

Neuere Maschinen (BMW R1250, Ducati Multistrada, Honda Goldwing) nutzen zunehmend Smartkeys. Hier wird das Klonen schwierig bis unmöglich, da diese Schlüssel eine aktive Kommunikation mit dem Steuergerät führen. Hier ist meist eine Programmierung direkt im System (OBD oder EEPROM) nötig.


Was wir für die Gruppe beachten müssen:

In den folgenden Tabellen werden wir sehen, dass „Japaner“ oft sehr dankbar zu klonen sind, während „Italiener“ (Ducati/Aprilia) und „Deutsche“ (BMW) oft etwas mehr Raffinesse bei der Hardware erfordern.