Jeep

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GUT FÜR DAS GELÄNDE

Für die robusten Funkschlüssel und Smart-Key-Systeme von Jeep bieten wir eine fachgerechte Nachfertigung an, die perfekt auf die geländegängige Elektronik dieser US-Marke abgestimmt ist. Sollten Sie keinen Schlüssel mehr besitzen, können wir direkt vor Ort die erforderliche Codierung vornehmen, um den Zugang und die Startfreigabe für Ihren Jeep sicherzustellen.

Bei Jeep ist das Klonen von Schlüsseln sehr gut möglich, da die Marke über viele Jahre hinweg auf zwei Hauptsysteme von Chrysler setzte: Texas Crypto (ID64) und später den weltweiten Standard Philips Crypto 2 (ID46). Diese lassen sich mit fast allen gängigen Profigeräten (Xhorse, Silca, Keyline) kopieren.

Hier ist die Übersicht für die gängigen Jeep-Modelle:

Jeep Modelle für Schlüsselkopien (Cloning)

ModellZeitraum (ca. von – bis)Transponder-Typ / Hinweis
Jeep Cherokee1998 – 2001ID64 (Texas Crypto)
Jeep Cherokee (KJ/KK)2002 – 2013ID46 (Philips Crypto 2)
Jeep Commander2006 – 2010ID46
Jeep Compass2007 – 2017ID46 (standardmäßig sehr gut klonbar)
Jeep Grand Cherokee1998 – 2004ID64 (Texas Crypto)
Jeep Grand Cherokee2005 – 2013ID46 (inkl. früher FOBIK-Schlüssel)
Jeep Liberty2002 – 2012ID46
Jeep Patriot2007 – 2017ID46
Jeep Renegade2014 – 2018ID46 (Fiat-basiertes System)
Jeep Wrangler (TJ)1998 – 2006ID64 (Texas Crypto)
Jeep Wrangler (JK)2007 – 2017ID46

Wichtige technische Details für Jeep

  • Der „graue“ Schlüssel: Bei älteren Jeep-Modellen (vor 2007) erkennt man Transponder-Schlüssel oft am grauen Kunststoffkopf. Schwarze Schlüsselköpfe waren bei diesen Baujahren oft einfache Metallschlüssel ohne Chip (für Modelle ohne Wegfahrsperre).
  • ID64 (Texas Crypto): Dieser Chip wurde in den frühen 2000ern oft verwendet. Er lässt sich heute problemlos auf universelle Transponder (wie den Xhorse Super Chip oder Silca GTI) klonen.
  • ID46 & FOBIK: Ab ca. 2005 führte Jeep (wie auch Dodge und Chrysler) die sogenannten FOBIK-Schlüssel ein (eckige Kunststoffgehäuse, die in das Zündschloss gesteckt und gedreht werden). Der darin enthaltene ID46-Transponder lässt sich durch „Sniffing“ am Zündschloss meist klonen, um eine Notstart-Funktion zu erhalten.
  • Fiat-Technologie (Renegade/Compass ab 2014): Neuere Modelle, die unter der Regie von Fiat entstanden sind, nutzen die italienische Elektronik-Architektur. Das Klonen der ID46-Chips ist hier weiterhin möglich, erfordert aber zwingend das Abfangen der Daten am Zündschloss/Startknopf.
  • Neuere Generation (ab 2018/2019): Bei Modellen wie dem Wrangler JL oder dem neuen Grand Cherokee kommt oft die HITAG-AES (ID4A) Verschlüsselung zum Einsatz. Diese ist aktuell meist nicht klonbar und erfordert eine Programmierung über die OBD2-Schnittstelle (oft erschwert durch ein Security Gateway Modul/SGW).

Ein Tipp für Jeep-Bastler: Wenn du zwei bereits funktionierende Originalschlüssel hast, erlauben viele Jeep-Modelle bis ca. 2017 das „Self-Programming“ eines dritten Schlüssels ohne Zusatzgerät. Wenn du aber nur einen Schlüssel hast, ist das Klonen die schnellste und günstigste Lösung.